Palmen in der Wohnung

Zimmerpalmen gehören mit zu den beliebtesten Topfpflanzen. Zum einen machen die recht dekorativen Pflanzen in jeder Wohnung etwas her, zum anderen sind viele Arten recht pflegeleicht und auch Anfänger haben an ihnen viel Freude. Wer eine Zimmerpalme sucht, kann sie in Blumengeschäften, Gartencentern, Baumärkten oder auch online kaufen. Nun ist es aber so, dass viele Menschen den Eindruck, dass einige Zeitgenossen einfach ein glückliches Händchen für Zimmerpalmen haben, während bei ihnen jede Palme immer eingeht. Oft passiert es bei Pflanzen, die billig im Sonderangebot erhältlich sind. Diese Zimmerpalmen wurden meistens „industriell“ produziert und mit beschädigten oder zu kurzen Wurzeln in zu kleine Töpfe gepflanzt. Schnell vertrocknen die unteren Wirbel und irgendwann landet der Rest der Pflanze im Müll. Wer lange Freude an seinen Pflanzen haben möchte, sollte für die Zimmerpalmen lieber ein paar Euro mehr bezahlen.

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Palmenarten
Nicht alles, was als Zimmerpalmen gekauft wird, sind auch echte Palmen. So gehören die Yucca Palme, die Bananenstaude und viele Palmfarne zu den palmähnlichen Gewächsen, werden aber einfachhalber zu den Palmen gezählt.

Der richtige Standort
Wer mit einer Zimmerpalme liebäugelt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die meisten Pflanzen im Laufe der Jahre eine stattliche Höhe und oft auch Breite erreichen. Selbst beim Kauf noch recht kleine Zimmerpalmen sind auf Dauer nichts für die Fensterbank. Damit sich niemand aus Platzgründen irgendwann von seiner geliebten Palme trennen muss, sollte ein ausreichend großer Standort eingeplant werden. Denn die Zimmerpalmen lassen sich nicht zurückschneiden oder kürzen. Sie bilden immer neue Palmwedel und haben keine Augen, aus denen neue Triebe wachsen.
Je nach Art kommt es auch auf die Helligkeit an. Einige Palmen benötigen einen sonnigen Standort mit mehreren Stunden direkter Sonneneinstrahlung am Tag. Andere Zimmerpalmen mögen keine direkte Sonne und bevorzugen einen halbschattigen oder gar schattigen Standort.
Palmen gelten zwar als robuste Pflanzen, aber vor allem im Winter sollte kalte Zugluft und Zimmertemperaturen von unter 14 Grad vermieden werden. Den Sommer über können die meisten Zimmerpalmen auch im Freien verbringen.

Sind Palmen giftig?
Wer Kinder oder Haustiere hat, fragt sich natürlich, ob Zimmerpalmen schädlich sind. Vorweggesagt, die meisten Palmen sind völlig unschädlich. Außerdem sind die Palmwedel so hart, dass kleine Kinder sie nicht essen würden.
Wer eine Katze hat, weiß, dass die Tiere gerne die Zimmerpflanzen anknabbern. Und ausgerechnet die Yucca Palme enthält Giftstoffe. Davon müsste die Katze davon größere Mengen zu sich nehmen, was sie nicht aber nicht tun. Oft schaden aber die Stubentiger der Pflanze und zerfetzen diese. Davor kann die Palme geschützt werden, indem die Blumenerde mit Pfeffer bestreut wird. Den Pflanzen schadet es nicht und die Katze macht einen Bogen um den Topf. Besitzer von Zwerghasen oder Meerschweinchen können die Zimmerpalmen auf einen erhöhten Platz stelle.